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Normal Topic Elternsegen (Gelesen: 7.707 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Elternsegen
28.06.2007 um 23:37:01
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Elternsegen.
Der Elternsegen wurzelt ferner in dem Geheimnis der priesterlichen Sendung.  
Durch das “große Sakrament der Ehe” (Eph 5, 32) werden Mann und Frau, Vater und Mutter geweiht (Sakrament der Elternweihe).  
Sie erhalten, wie Augustinus sagt, dadurch eine priesterliche Kraft, die ihnen nicht mehr genommen werden wird.  
Die Macht und die Kraft zu segnen liegt endlich auch in der amtlichen Würde der Eltern als Stellvertreter Gottes.  
Gott selber steht hinter ihnen, er bestätigt und erfüllt ihre Segenswünsche.  
Der Elternsegen ist gleichsam “das Sakramentale des häuslichen Herdes”.  
Weil am Elternsegen so viel gelegen ist, darum sollen Vater und Mutter vom ersten Tag an ihr Kind segnen, schon wenn die Mutter das neue Leben unter dem Herzen spürt und es dem Lichte entgegentragen darf.  
Gläubig und vertrauensvoll sollen sie mit Weihwasser das Segenskreuz über ihre Kinder machen und dabei sprechen:  
“Durch die Fürsprache Mariens segne dich Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.”  
Es soll in unseren katholischen Familien die Regel gelten:
Kein Tag ohne Elternsegen!


aus dem Buch Herr lehre uns beten (vergriffen)

« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:40:06 von Brigitta B »  

Jesus, Maria und Josef, ich liebe Euch  Smiley rettet Priesterseelen, rettet alle Seelen, erbarmt Euch der Armen Seelen im Fegefeuer, der Sterbenden und der Ungeborenen
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Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
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Re: Elternsegen
Antwort #1 - 29.06.2007 um 00:08:53
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Kein Tag ohne Elternsegen!
“Wenn das Kind den Elternsegen von klein an gewöhnt ist, wird sich selbst der 14-jährige nicht genieren, wenn Vater und Mutter ihn vor dem Schlafengehen segnen”, so sagt eine erfahrene Mutter.  
Gebt darum, liebe Eltern, täglich den Morgen und Abendsegen für eure Kinder; gebt den Elternsegen besonders am Tag der ersten heiligen Kommunion.  
Gebt ihn, wenn ein Kind in die Fremde geht, und vergeßt nie, eure Kinder in der Fremde zu segnen.  
“Elternsegen geht über Berg und Tal und findet die Kinder überall.
” Gebt auch den elterlichen Segen mit Weihwasser und Kreuzzeichen am Morgen des Hochzeitstages und ganz besonders in der Stunde eures Sterbens.  
Dieser letzte Segen faßt alle Segnungen des ganzen Lebens noch einmal zusammen und begleitet eure Kinder hilfreich auf allen Wegen.  
Darum sagt der heilige Cyprian: “Legt die Krone nicht ab! Legt die Stola nicht weg, ihr Könige und Hohenpriester der Familie!”
Das Recht zu segnen, besitzen auch die Großeltern und Urgroßeltern für ihre Kindeskinder, auch Erzieher und Erzieherinnen und nicht zuletzt alle Brautleute und Gatten.  
Gerade letztere sollen sich immer wieder mit einem Kreuzlein gegenseitig auf die Stirn segnen.  
Sie geben sich viel Kraft dabei, bändigen ungestüme Leidenschaft, lösen gewittrige Spannungen und heiligen Leib und Seele.

ERGREIFEND SCHREIBT EINE HOCHBETAGTE, EDLE MUTTER: “Hochwürden, immer suchte und begehrte ich von Herzen den Priestersegen, aber auch ich segnete Tag und Nacht, beim Arbeiten und Rasten, beim Sorgen und Freuen, beim Lachen und beim Weinen; immer im Namen Jesu! Gar oft bewegte sich ganz unbemerkt und ganz heimlich, verbunden mit “Seiner” Hand in den verschlungensten Lebenslagen meine Rechte, und immer ist ein Segenskreuzlein meine Waffe und Hilfe gewesen. Vor vielen Jahren wurde ich plötzlich Witwe; ich verlor den besten Mann, mit dem ich in unaussprechlich glücklicher Ehe lebte.  
Ich hatte ein vierjähriges Büblein, einen Hof mit 150 Hektar und 20 Arbeitern und meine schwachen Hände, dazu, Gott sei Dank, ein unbändiges Gottvertrauen. Damals rief ich in der ersten Not: ‘Lieber Herrgott, geh Du jetzt mit mir, gib mir Deine Hand und gehen wir zu zweit!  
Niemand kann und soll es wissen, wie wir jetzt zusammengehen und wie wir uns bei den Händen halten.  
Ich suche nichts mehr als Deine Hand und Deinen Willen, ich suche nichts mehr als meine Pflichten allein, allen gegenüber.’  
Betend und segnend fing ich an zu wirtschaften, ging Kreuzlein machend durch Haus und Hof, durch Felder, Wiesen und Wald. Ich segnete Dürre, Nässe, Hagel (oft 90 Prozent) und Mißwuchs.  
Ich segnete Arbeiter und Wohnstätten; segnete die Stallungen in Glück und Unglück, segnete alle die Meinen; segnete die Büblein Tag und Nacht; segnete sie später beim Weggehen zum Studium und wenn sie heimkamen.  
Ja, als kleinen Kindern zeichnete ich ihnen mitten in der Nacht ein Kreuzlein auf die Stirne, und manchmal dachte ich es mir, es wäre kein Wunder, wenn jeder, nun volljährig geworden, ein Kreuzlein auf der Stirne trüge.  
So oft zeichnete ich es ihnen auf die Stirne und gar, als sie an die Front mußten.  
Was hab ich von da an gesegnet!  
Jeden Abend ging ich in ihr Zimmer und segnete es; sie selber aber in der Ferne.  
Und gab ich ihnen die Hände zum Gruß oder Abschied, dann außer einem Segenskreuzlein auf die Stirne auch eines unbemerkt in die hohle Hand.  
Und abends ging ich zu einem kleinen Muttergottesstöckl, betend und segnend in die Richtung, wo ich sie wußte. (Sie waren lange im Feindesland.)
Bomben und Krieg, Not und Plünderung gingen wie durch ein Wunder am alten väterlichen Hof vorbei.  
Alles konnte ich überwinden, überbrücken und rechtlich bezahlen; ich konnte neue und schöne Arbeiterwohnstätten errichten; dem lieben Gott manche Freude bereiten durch mannigfache Kirchenspenden; konnte den Söhnen jedwede Bildung zuwenden und brave, Jahrzehnte hier arbeitende Taglöhnerfamilien in reichlicher Zahl beschäftigen. Alles, alles schreibe ich ganz allein Gottes Segen zu.  
Alles der heimlichen Hand, die mich bei Tag und Nacht führte, und die mit mir segnete.  
Es war trotz der vielen Dornen ein gesegneter, schöner Lebensweg mit Jesus zu zweit.”
Und zum Schluß stehen die wunderbaren Sätze:  
“Weil wir als Katholiken aber weltweit denken und lieben sollen, so machte ich ein Segenskreuzlein immer auch in die Ferne hin zum Heiligen Vater, zu unseren Bischöfen und Priestern, zu unseren Theologen und auch zur Diaspora. Dies ist das stille Geheimnis, das ich am Abend meines Lebens einem Priester lüften wollte.”
Inzwischen hat sich Gottes liebende Hand wieder schwer auf diese edle Mutter gelegt und ihr ein ganz hartes Krankheitskreuz aufgeladen.  
Trotzdem segnet sie weiter.  
Ja, ihr Segen wird geradezu jetzt verzehnfacht, ja verhundertfacht werden.


Aus Herr lehre uns beten (vergriffen)
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:40:20 von Brigitta B »  

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Re: Elternsegen
Antwort #2 - 10.11.2007 um 14:43:21
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Ströme des Segens gehen von dem aus, dem Gott sein EINUNDALLES ist.
Je tiefer mit CHRISTUS verbunden, desto segensmächtiger.

Woher fließt aller Segen? —

Aus dem Lebensopfer Christi auf Golgotha.
Deswegen segnen wir ausnahmslos im Zeichen des heiligen Kreuzes.

Wozu segnen wir? —

Um auf die Menschen und in all ihre Bereiche die schützende, führende und Leben tragende Liebe Gottes
herabzuholen.

Merke:
Weil der Segen wirksame (helfende) Gnade zusichert, ist er eine starke Stütze, um die Kämpfe des Lebens
bestehen und seine Beschwernisse ertragen zu können.
“Man flucht uns, wir segnen” (1 Kor 4, 12).
Eine schönere, bessere und fruchtreichere Segenshaltung kann es nicht geben.

Wer andere segnet, wird von GOTT gesegnet.

aus Herr lehre uns beten (vergriffen)

Noch mehr im folgenden Link:

Dürfen Laien segnen?

« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:41:41 von Brigitta B »  

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Re: Elternsegen
Antwort #3 - 11.11.2007 um 00:37:05
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Segnen ist beglückendes Schenken.
Sollten wir darum — als der Liebe Verpflichtete — die Wohltat des Segens nicht Unzähligen zukommen lassen?
Im Segnen geht der Geist und die Gnade Christi gleichsam durch uns hindurch.
Wer viel segnet, muß schon gut sein oder es jedenfalls bald werden.
Der Betende tut viel, aber der Segnende tut mindestens genausoviel, wenn nicht noch mehr.
Wie segnen? —
IM NAMEN JESU — mit der Hand, einem Kreuzchen oder einer geweihten Medaille.
In, durch und mit Christus, dem SOHNE GOTTES, segnen: darf man eine solche Tat gering nennen?
Welche Macht hat Gott in die Hände der gläubig Segnenden gelegt!
Lassen wir sie nicht länger brachliegen.
Wir können so noch viele erreichen, die durch das Wort nicht mehr ansprechbar sind.
Eine heilige Kühnheit sollten wir beim Segnen haben, denn wir erreichen soviel, als wir vertrauensvoll erwarten.
Segne erst recht viel, wenn dein Lebensweg steil und rauh verläuft; denn Segnen ist eine stete Quelle der Freude.
Worauf stützt sich der Segnende?
Niemals auf sich, nur auf die Güte, die Verheißungen und die Verdienste Christi.
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:42:33 von Brigitta B »  

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Re: Elternsegen
Antwort #4 - 11.11.2007 um 00:44:02
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Und was begehrt der Segen?

DIE VERHERRLICHUNG GOTTES

Wisse dich in und durch CHRISTUS als Segensvermittler für die Deinen, deine Umwelt und möglichst viele auf dem weiten Erdenrund!
Nicht selten wirken sich Verwünschungen verhängnisvoll aus. Warum sollten sich Segenswünsche (im Geiste Christi) nicht heilbringend auswirken?
Mache dir Mut, den Werken des Bösen die Macht des Segens entgegenzustellen; denn “dem, der glaubt, ist alles möglich” (Mk 9, 22).
Geben — um Jesu willen — ist ein Segnen der Tat, ein Segen, der sich verdoppelt.
Er strahlt zweimal aus: hin und zurück. Empfänger und Geber haben ihren Segensanteil daran.

Wer hat — in Gottes Augen — die schönsten Hände?

Derjenige, der damit am meisten Gutes tut, der immer wieder segnet.

Was hat der Segen mit MARIA zu tun?

Höre: MARIA wendet dir die Früchte göttlichen Segens zu.
MARIA will dich selbst zum Segen machen.
MARIA hilft dir, wirksam zu segnen.
Um an dem Strom aller Segnenden teilzuhaben sammle dich einen Augenblick!
Dann sprich voll Vertrauen:
“Herr, laß diese Segensfülle über mich und die Meinen ergehen — im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.”
Hast du dich zeitlebens durch ein gottinniges Lebe und eifriges Segnen bemüht, Gott zu gefallen, so darfst du hoffen, dereinst das Wort des Weltenrichter zu vernehmen: “Komm, du Gesegneter!” (vgl. Mt 25,34.)


aus Herr lehre uns beten (vergriffen)
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:42:45 von Brigitta B »  

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HWB
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"Mir persönlich wurde
diese große Gnade zuteil."

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Dürfen Laien segnen?
Antwort #5 - 19.01.2007 um 09:10:52
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Ich möchte Ihnen eine Hilfe geben, den Segen und das Segnen mehr und mehr zu verstehen, immer tiefer diese wunderbare Macht zu begreifen.

Unsere Gesinnung: Man flucht uns und wir segnen. (1. Kor. 4,12)

Ein Laie, der vor Jahren im Rufe der Heiligkeit starb, pflegte zu sagen: "Das Böse muss weg - durch den Exorzismus (Beschwörungsformel), das Gute muss her - durch das Segnen. "
Beim Segnen begehren wir, dass sich die Schatzkammern Gottes sofort auftun, dass die Ströme des lebendigen Wassers, der helfenden Gnade, unmittelbar zu fließen beginnen. Jeder Segen wird im Zeichen der Erlösung, im Kreuze des Herrn, erteilt, durch Ihn segnet der Dreifaltige Gott. Christus ist die unerschöpfliche Quelle, aus der wir allen Segen empfangen. Jesus selbst hat uns durch Sein Beispiel das Segnen gelehrt: Er segnete die Kinder, Er segnete die Brote und die Fische, bevor Er sie austeilen ließ, Er segnete die Jünger bei Seinem Abschied, Er forderte uns auf, die zu segnen, die uns fluchen. Nicht nur der Priester ist berufen zu segnen - sein Segen steht natürlich im Vordergrund - auch wir Laien sind berechtigt zum Segnen. Jesus will uns, die Seinen, zu Trägern Seines Segens machen, so dass wir mit Ihm und durch Ihn zu Segnenden und zum Segen für andere werden. Welch eine beglückende Botschaft: durch Taufe und Firmung hat Er uns innigst mit Seinem Leben und Seiner Sendung verbunden (Lumen Gentium 34). http://theol.uibk.ac.at/itl/238.html#34
Durch die Wirkung des Segnens, so wird berichtet, werden die Probleme des Alltags besser bewältigt, seitdem das Segnen praktiziert wird. Streitigkeiten lassen nach, Hilfen werden spürbar in den verschiedensten Anliegen. Der Segen ist der Stromkreis der göttlichen Liebe, eine das Böse überwindende Macht. Im Segen Gottes sollen wir unseren Lebensweg gehen. In einer Zeit der Verwirrung, des sittlichen und religiösen Niederganges brauchen wir Menschen,

- die sich in, durch und mit Christus als Segensvermittler für viele auf dem weiten Erdenrund verstehen.
- die ihre durch Taufe und Firmung erhaltene Segensmacht nicht länger brachliegen lassen.
- die das Segnen als beglückendes Schenken und darum als eine Quelle der Freude entdecken.
- die durch ihr vorbildliches Leben zum Segen für andere werden.
- die dem Fluch des Bösen den Segen des Guten entgegenstellen.
- die fortwährend Ströme des Segens vor allem an die weiterleiten, die seiner dringend bedürfen (Arme, Kranke, Verirrte u.a.).
- die durch helfende Taten ihr wirksames Segnen gleichsam verdoppeln.


Jeder kann - beim vertrauensvollen Vollzug - fruchtreich segnen. Jeder kann nicht genug segnen. Mögen wir die gottgestellte Aufgabe sehen und ihr in Treue nachkommen. Was wir nicht übersehen dürfen ist, dass der Segen und die Liebe zusammengehören.

Eine Anleitung zum Segnen:

Wir können den Segen laut sprechen oder nur in Gedanken vollziehen. Wichtig ist, dass wir ihn mit unserem ganzen Herzen von Gott erbitten. Wir können, wenn vorhanden, Weihwasser beim Kreuzzeichen verwenden.

"Durch die Kraft des kostbaren Blutes Christi und durch die Verdienste Seiner heiligen Wunden schenke dir Gott. . . (oder: befreie dich Gott von. . .) + im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des heiligen Geistes."

"Auf die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria segne euch der allmächtige Gott, + der Vater, + der Sohn und + der Heilige Geist. Amen."

"Der Herr segnet und bewahre dich. Er zeige dir Sein Angesicht und erbarme sich deiner. Er wende dir Sein Antlitz zu und gebe dir den Frieden." (Segen des hl. Franziskus).

"Im Namen Jesu segne ich + unsere ganze Gemeinschaft, + segne alle, die mir heute begegnen, segne + alle, die sich meinem Gebet empfohlen haben, segne + unser Haus und alle, die da gehen ein und aus. Amen."

Begegnen wir auf der Straße einem Menschen mit einem Leiden oder einer Behinderung, so sagen wir im Herzen: "Es segne dich der + Vater, der + Sohn und der +Heilige Geist. "

Wenn die englischen Fischer in ihren kleinen Booten aufs Meer hinausfuhren, pflegten sie folgendes Segensgebet zu sprechen: "Gott, gib mir Deinen Segen! Mein Boot ist so klein, Dein Ozean so groß. Segne mich!"

Ist die Situation unseres Lebens nicht oft dieselbe?

"Ein Segen sollst du sein" (Gen. 12,2).
Dieses Wort des Herrn erging an Abraham. Auch wir mögen uns davon angesprochen fühlen und als treue marianische, eucharistische, papsttreue Katholiken Gottes Heilswirken herabrufen zum Segen für Seine ganze Schöpfung.


Aus dem marianischen Segenskreis e.V.
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:50:48 von Brigitta B »  

"Oh, Herr Jesus, säubere die Gemeinden von all der Fäulnis und dem Unsinn, mit dem der Teufel sie beladen hat und bringe uns zu den Methoden der Apostel zurück!"
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Re: Dürfen Laien segnen?
Antwort #6 - 10.11.2007 um 13:57:07
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Alle Christenhände sind Segenshände
Des Priesters Segensgewalt ist eine amtliche, im Namen und Auftrag der Kirche, die Laien aber dürfen segnen kraft ihres Glaubens an das Kreuz und den Namen Jesu Christi, dürfen segnen als lebendige Glieder des geheimnisvollen Leibes Christi (Taufe), als Tempel des Heiligen Geistes (Firmung).
Mit dem Kreuzzeichen segnen sich alle Christen selbst. So oft sie das Kreuz über sich machen, segnen sie ihr Denken, ihr Reden und ihr Wollen.
MIT DEM KREUZZEICHEN DÜRFEN CHRISTEN AUCH ANDERE SEGNEN. Der heilige Franz von Assisi gab seinen berühmten, eigenhändig geschriebenen Laiensegen als Testament für alle kommenden Jahrhunderte.
So lautet er:
Der Herr segne dich und bewahre dich. Er zeige dir sein Angesicht und erbarme sich deiner. Er wende sein Angesicht zu dir und gebe dir den Frieden. Der Herr gebe dir seinen heiligen Segen. Amen.
ELTERN SIND DIE ERSTBERUFENEN ZUM SEGNEN. Das sagt die Heilige Schrift: Des Vaters Segen stützt der Kinder Häuser (Eccli. 3, 11).
Von Eltern gesegnet, heißt von Gott gesegnet. Die Segenskraft der Eltern liegt zunächst im Geheimnis ihrer schöpferischen Sendung. Sie haben Anteil an der Schöpfermacht Gottes erhalten; sie haben die schwere Verantwortung, nicht nur für das leibliche Wachstum ihrer Kinder zu sorgen, sondern auch für geistiges und seelisches.
Der Elternsegen wurzelt ferner in dem Geheimnis der priesterlichen Sendung. Durch das “große Sakrament der Ehe” (Eph 5, 32) werden Mann und Frau, Vater und Mutter geweiht (Sakrament der Elternweihe). Sie erhalten, wie Augustinus sagt, dadurch eine priesterliche Kraft, die ihnen nicht mehr genommen werden wird. Die Macht und die Kraft zu segnen liegt endlich auch in der amtlichen Würde der Eltern als Stellvertreter Gottes. Gott selber steht hinter ihnen, er bestätigt und erfüllt ihre Segenswünsche. Der Elternsegen ist gleichsam “das Sakramentale des häuslichen Herdes”. Weil am Elternsegen so viel gelegen ist, darum sollen Vater und Mutter vom ersten Tag an ihr Kind segnen, schon wenn die Mutter das neue Leben unter dem Herzen spürt und es dem Lichte entgegentragen darf. Gläubig und vertrauensvoll sollen sie mit Weihwasser das Segenskreuz über ihre Kinder machen und dabei sprechen: “Durch die Fürsprache Mariens segne dich Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.” Es soll in unseren katholischen Familien die Regel gelten:


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Noch mehr über den Segen:

Elternsegen

Priestersegen

Marianischer Segenskreis
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:37:40 von Brigitta B »  

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Ich sende euch wie Schafe
unter die Wölfe!

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Kindersegen
Antwort #7 - 26.09.2008 um 19:31:04
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Bei so viel Segen, da fällt mir ein, was man noch ergänzen sollte:

Kindersegen


Im Segen ist alles gelegen ...

wenn die Eltern die Kinder segnen, weshalb den Kindern nicht schon früh beibringen: Die Eltern zu segnen. Wenn die Kinder die Hände erheben zum Segnen, braucht man keine Angst zu haben, die erhobenen Hände als Schläge zu sehen!

Wie viel Gewalt gibt es heute in den Familien. Nicht nur Eltern gegen Kinder - auch Kinder gegen Eltern. Eben, weil versäumt wurde Segen zu geben und Segen anzunehmen. Wer alles segnet und bereit ist sich segnen zu lassen, der ist wirklich unter Gottes Schutz und Segen.

+ + +

« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:38:48 von Brigitta B »  

Eine Stimme ruft in der Wüste des Unglaubens: Kehrt um! Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe! Erhebt euch vom Schlaf, denn siehe euer König kommt!
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Re: Elternsegen
Antwort #8 - 12.12.2012 um 09:21:46
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Eine junge Lehrerin musste in einer Schule die schlimmste Klasse übernehmen, die wegen der überaus schwierigen Buben dort sonst niemand übernehmen wollte.
Die junge Lehrerin fühlte sich gleich sehr hilflos, doch da gab ihr jemand den guten Rat: „Haben Sie keine Angst!!
Wenn Sie am Morgen in die Schule gehen, so segnen Sie auf dem ganzen Weg Ihre Schüler still vor sich hin:
„Gott segne euch, liebe Kinder, und erfülle euch mit dem Heiligen Geist, damit ihr eure Pflicht erfüllt!“
Sie folgte diesem Rat. Sobald sie still segnend die Klasse betrat, wurden die schwierigen Buben ruhig, beteten sogar andächtig mit und waren dann bei der Sache.
Sobald einer unruhig werden wollte, schaute sie ihn ruhig an und sagte im Innern: „Gott segne Dich!“ Es half!

Q: Licht und Kraft für jeden Tag. v. Pfr.M.
« Zuletzt geändert: 16.08.2013 um 19:39:19 von Brigitta B »  

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