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Normal Topic Seelsorger von Heute! (Gelesen: 558 mal)
Br.Johannes-Marcus (fjm)
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Ich sende euch wie Schafe
unter die Wölfe!

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Seelsorger von Heute!
21.08.2007 um 13:20:49
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Seelsorge an Muslimen
Dialog mit Nicht-Muslimen
-
Christliche Vertreter
bekommen Hilfe in ihren Aufgaben



(zdf und Wikipedia) Seelsorge kennt der Islam eigentlich nicht, sie gehört nicht zur Aufgabe eines Imam. Das eigentliche christliche Bild, die Seelsorge steht also auch in diesem Punkt in einem Wandel. Wo ist aber die wahre Seelsorge geblieben? Weshalb gehen die Priester nur noch so selten in die Wohnungen. Eine Frage, die mir immer wieder Menschen stellen.

Seelsorger sein, nach dem grünen Tisch, fordert den Berater. Auch ich habe als ehem. Familientherapeut im privaten Sozialverband SEM* von 1989 bis 2001 meine Lebenserfahrungen einbringen können, und hier und da mit entsprechenden Ausbildern (Psychologen und Therapeuten) zusammengearbeitet.
Entsprechend ihrer Anerkennung hatten wir darauf 1995 eine Kommission "KIND" gegründet um Kindern, Erwachsenen in Not helfen zu können.

Oft stehen die Studierten vor Problemen, wahre Hilfe geben zu können. Eben, weil es ihnen an entsprechender Lebenserfahrung fehlt und man mit dem, am grünen Tisch, erlernten oft nicht weiterkommt.
Nicht, dass wir die Gelehrten nicht anerkennen, im Gegenteil. Wir wollen sie einladen mit Menschen, die mit dem eigenen Leben gelernt haben zusammenzuarbeiten. Dabei muss man aber darauf achten, welches Ziel der eine oder andere hat. Sucht man Anerkennung, oder ist es des Geldes wegen, so vergesse man es. Denn das wird, wie es die Erfahrungen vieler solcher Helfergruppen bewiesen haben, den Hilfesuchenden nur zum Schaden gereichen.

Es muss Hilfe da sein, nicht Ankläger oder gar Richter spielend, wirklich Helfer nach allen Seiten. Mit ihnen, den Ratsuchenden, sein. Das ist in diesem Sinne jetzt, seit 2003, auch meine neue Aufgabe.
Was ich früher ohne meinen Glauben tat, erfülle ich heute mit meinem Glauben. Und mit einem anderen - halt biblischen - Konzept, ohne es dem anderen aufzudrängen. Und ich erfahre, weil ich auf GOTT vertraue, noch bessere Hilfe für die, welche sich an uns wenden, als früher.
Auch das ist Seelsorge = private Seelsorge - direkt aus dem Leben und nicht vom grünen Tisch. Und, man kommt zu den Menschen, sie laden ein.

"Früher", so sagen die Gläubigen, "ja früher da kam der Pfarrer noch ins Haus. Heute ... er hat ja gar keine Zeit mehr!" Zugezogene eines Ortes beklagen diesen Mangel ebenfalls. Und oft fühlen sich Neubewohner eines Ortes, in der neuen Gemeinde nicht angenommen. Vielleicht weil sie anders sind, vielleicht weil man selbst zu hohe Werte [Grenzen] gesetzt hat.

Unsere private christliche Gemeinschaft möchte da sein ... ohne Einschränkungen. Das fällt uns nicht immer leicht, besonders dann, wenn gegen den Glauben gelästert wird. Aber, und das ist wozu wir uns heranziehen: schauend auf das Kreuz, flehen wir für sie: "Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun!". Ich denke helfen soll man jedem. Dabei muss man ihn nicht bekehren, aber auch nicht seinen Glauben verleugnen. Mein Gegenüber weiß, ich bin da ... per Telefon, Brief oder wenn ich eingeladen werde. Ich bin da und wo ich schon mal war, bin ich bemüht auch Visite zu halten ... Leider sind wir zu klein, als Gemeinschaft, um alle Wünsche zu erfüllen.
Wir tun was wir können, und den Rest übergeben wir Jesus, Maria und Josef. Ich glaube, mehr erwartet GOTT von keinem Menschen: Tun was man kann!



* = Sozialhelferstation Ein Dach überm Kopf - Menschen in Not; später BAG MEIN SCHIRM und Kinder in Not - Deutschland, dessen Mitgründer ich war.
« Zuletzt geändert: 27.08.2013 um 22:35:23 von Brigitta B »  

Eine Stimme ruft in der Wüste des Unglaubens: Kehrt um! Tut Buße! Das Reich Gottes ist nahe! Erhebt euch vom Schlaf, denn siehe euer König kommt!
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