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Normal Topic Priester (Gelesen: 2.303 mal)
Brigitta B
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Mein Herz für JESUS, MARIA
und JOSEF

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Priester
11.05.2011 um 12:30:15
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Was ist ein Priester?
Für keinen Stand sollten fromme Seelen mehr beten und ihre Leiden aufopfern als für das Priestertum.
Das Priesteramt ist ein Amt eigener Art und nicht ohne weiteres nach dem Maßstab der weltlichen Stände zu bemessen.
In einem Alter, in dem Staatsbeamte längst außer Dienst sind, steht der Priester noch am Altar und hebt mit zitternden Händen den Kelch empor, nachdem er gebetet:
“Ich will hinzutreten zu Gott, der die Freude meiner Jugend ist”, und waltet seines Dienstes, bis er das “Ite missa est” seines Lebens gesprochen hat.
Wie viele Gnaden werden durch die Hand des Priesters gespendet!
“Der Priester steht in der Mitte zwischen Gott und der menschlichen Natur. Er bringt die von Gott kommenden Wohltaten zu uns und trägt unsere Bitten dorthin.
Er besänftigt den erzürnten Gott und entreißt uns, die wir ihn beleidigt haben, seinen strafenden Händen”, sagt der heilige Chrysostomus.
Wie Jesus Christus, unser Herr und Gott, selbst der höchste Priester Gottes, des Vaters, ist und sich selbst zuerst dem Vater als Opfer dargebracht
und empfohlen hat, daß dieses zu seinem Andenken geschehe, so vertritt fürwahr jeder Priester in Wahrheit die Stelle Christi, der das, was Christus getan hat, nachahmt.
Und der heilige Prosper schreibt: “Die Priester sind die stärksten Säulen der Kirche, auf die, da sie in Christus gebaut sind, die ganze Schar der Gläubigen sich stützt.
Sie sind die Tür zu der ewigen Stadt Gottes, durch die alle, die an Christus glauben, zu Christus eingehen. Die Priester sind die Türhüter, denen die Schlüssel zum himmlischen Reiche übergeben sind.”

Die Würde des Priestertums
Keine menschliche Zunge vermag die erhabene Würde des Priestertums und die Größe des Priesters zu schildern.
Die Würde des Priesters stammt vom Himmel. Der heilige Thomas von Kempen ruft aus: “O erhabenes Geheimnis, o hehre Würde des Priesters, ihm ist verliehen, was den Engeln nicht beschieden ist!”
Täglich tritt der katholische Priester an den Altar, um das allerheiligste Meßopfer zu feiern, um das anbetungswürdige Wunder der Verwandlung von Brot und Wein
in Jesu Fleisch und Blut zu vollziehen und die heiligen Gestalten mit seinen Händen zu berühren.
Welch unaussprechliche Gewalt, welch schaudervolles Geheimnis des Priestertums!
Über diese Würde und den Vorzug des Priesters staunt der ganze Himmel, wundert sich die Erde, soll der Mensch voll Ehrfurcht sich beugen; vor ihr entsetzt sich die Hölle, zittert der Teufel.
Um die Würde des Priesters begreifen zu können, mußte man imstande sein, die ganze Erhabenheit des heiligen Meßopfers zu fassen, das er darzubringen berufen ist.
Deshalb sollen wir auch nie über einen Priester urteilen, sondern seine Würde immer zu schätzen und zu wahren suchen.
Der Priester ist, trotz seiner hohen Würde, die ihn gleichsam über die Engel erhebt, der menschlichen Schwäche und Gebrechlichkeit unterworfen und bedarf deshalb sehr unseres Gebetes.
Der göttliche Heiland sagte einst zu einer begnadeten Seele: “Bete viel, ja bete viel für meine Priester; nur zu oft vergessen die Gläubigen, daß es ihre Pflicht ist, für sie zu beten.”

Der Segen des Priestertums
Die Priester sind das Licht der Welt und das Salz der Erde. Für unzählige seiner Mitmenschen wird der gute Priester ein Mann sein,
der einhergeht wie sein göttlicher Meister, jedem einzelnen der Gläubigen Wohltaten und Segen spendend von der Wiege bis zum Grabe.
Ein einziger Priester vermittelt den Gläubigen unsagbare Gnaden und Segnungen durch die heiligen Sakramente, durch Darbringung des heiligen Meßopfers
und durch das priesterliche Breviergebet Nun aber sind auf der ganzen Welt viele Tausende frommer Priester, die alle die gleichen Gnaden und Segnungen spenden,
und zwar in göttlicher Fülle. Sie vereinigen sich täglich zu stundenlangem Gebet, um den rächenden Arm der göttlichen Gerechtigkeit von den Kindern der Kirche zurückzuhalten
und ihnen Gottes Milde und Barmherzigkeit zu erflehen. Keine Stunde des Tages und der Nacht vergeht, ohne daß an Tausenden von Orten von den Priestern gebetet,
die heiligen Sakramente gespendet und das heilige Meßopfer gefeiert wird.
Der Priester als Seelsorger ist der von Gott gegebene Vater und Hirt unserer Seelen. Er ist andauernd bei seiner Gemeinde, bei seinen Anvertrauten.
Er ist bei Ihnen in den Tagen der Freude und der Leiden. Er tröstet und stärkt, lenkt und leitet sie auf dem schwierigen Wege zum ewigen Heile.
Er besucht die Kranken und Gefangenen, stärkt die Schwachen, führt die Kinder, schützt die Jugend. Er mahnt, er warnt, er lehrt jedes Schäflein seiner anvertrauten Herde.
Er tröstet und segnet die Sterbenden und bringt für die Dahingeschiedenen das heilige Meßopfer dar. So ist der Priester zum Segen aller geworden.
Beten wir bei jeder heiligen Messe, daß der Priester auch uns zum Segen werde für Zeit und Ewigkeit.

Dankbarkeit gegen das Priestertum.
Jede Wohltat verdient Dank. Je wertvoller die Wohltaten sind, desto inniger muß der Dank sein. Was haben doch die Gläubigen nicht alles dem Priestertum zu verdanken!
Welch unermeßliche Gnaden spendet doch Gott durch ihre Hände! Das Priestertum ist der Vermittler unfaßbarer Gnaden und Segnungen:
Es verschließt die Hölle und öffnet den Himmel, es gewährt Ruhe im Leben, Trost im Sterben und Heil für die Ewigkeit. Dies alles verlangt Dankbarkeit und Anerkennung.
Dankbar sollen wir uns erweisen, indem wir die empfangenen Gnaden benutzen, ihrer Hirtenstimme gerne folgen, ihren Mahnungen entsprechen, ihnen Ehrfurcht und Liebe erweisen.
Dankbar sollen wir sein, indem wir viel für die Priester beten und Gottes Segen auf ihre seelsorgliche Wirksamkeit herabflehen.
Der göttliche Heiland forderte die Dienerin Gottes Dominika Klara vom heiligen Kreuz immer und immer wieder auf, ihre Gebete und Leiden für die eifrigen Priester aufzuopfern.
Gott belohnt die Dankbarkeit gegen die Priester mit besonderen Gnaden. Mutter Maria von Jesus, Stifterin der Töchter des Herzens Jesu, schreibt:
“Sich für die Seelen hinopfern ist schön und groß; sich aber für die Interessen der größeren Ehre Gottes in den Seelen der Priester hingeben, ist so schön und erhaben,
daß man tausend Leben und tausend Herzen zu diesem Zwecke zu haben sich sehnen sollte.”

Aus Herr lehre uns beten (vergriffen)


Link: PAPST

Link: BISCHOF

LINK Priester1

Link: Priester

Link: PRIESTER
« Zuletzt geändert: 01.08.2013 um 22:54:39 von Brigitta B »  

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Die Würde des Priesters
Antwort #1 - 02.05.2013 um 22:57:46
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Priesterwürde:

Weil das priesterliche Amt ein Amt von so großer Würde ist, so gebührt dem Priester seines erhabenen Amtes wegen Achtung
und so gebührt dem Priester seines erhabenen Amtes wegen Achtung und sogar auch dann, wenn sein Leben seiner Würde nicht entsprechen sollte.
Das priesterliche Amt kann durch nichts, auch nicht durch ein unheiliges Leben verloren gehen; daher gebührt dem priesterlichen Amte jederzeit Achtung.

Selbst heidnische Könige haben den Priestern des wahren Gottes Ehrfurcht bezeigt. Der grausame Hunnenkönig Attila, der Rom plündern wollte,
ließ sich vom Papste Leo d. Gr. zum Rückzuge bewegen (452), ebenso später der Bandalenkönig Geiserich. (455) –
Gott lässt den Priestern Schwachheiten anhaften, damit sie mit den Unwissenden und Irrenden umso mehr Mitleid hätten. (Heb. 5,2)

Gott ließ sogar einen Petrus und Paulus tief fallen, damit diese dann mit den Sünden Barmherzigkeit übten. (hl. Bern.)
Der hl. Franz von Assisi sagt von den Priestern: „Ich will an ihnen die Fehler nicht sehen, sondern in ihnen nur die Stellvertreter Gottes erkennen.“

Die hl. Katharina von Siena sagt: „Und wenn die Priester Teufel im Fleische wären, so müssten wir dennoch vor ihrem Amte Achtung haben, wollten wir Gott nicht beleidigen.“ –
Die Feinde der katholischen Kirche weisen gern auf schlechte Priester hin, um den Priesterstand in der Achtung herabzusetzen.
Ein großes Unrecht begeht aber, wer die Fehler eines Priesters dem ganzen Stande aufbürdet.

Wer ist so töricht, Christum und alle hl. Apostel zu verachten, weil ein Judas unter ihnen war?
Welche Gesellschaft von Personen, die von jedem Fehler frei sind, könnt ihr mir auf dieser Erde zeigen? (hl. Augustinus)
Übrigens beweist die Statistik über die Verbrechen in den verschiedenen Staaten, dass unter allen Berufständen am wenigsten Priester gerichtlich bestraft werden,
und diese oft nur deswegen, weil sie sich die gewissenhafte Erfüllung ihrer geistlichen Pflichten durch kirchenfeindliche Gesetze nicht verwehren ließen.
(Näheres in Spirago Beispielsammlung Nr. 1767)
Meistens sind die Berichte über schlechte Priester in den Zeitungen übertrieben, oft sogar erlogen.
Dies kommt daher, weil die Freidenker und Freimaurer gewöhnlich unter dem Schlagworte
„Wieder einer“ erfundene Berichte den Zeitungen zusenden und nach dem Grundsatze des Voltaire: „Verleumde; etwas bleibt immer hängen.“
Über den Fehler eines Priesters machen die Kirchenfeinde Lärm, die edlen Taten anderer Priester, ihre opferwillige Nächstenliebe,
ihre Anstrengungen im Interesse des Seelenheils lassen sie unbeachtet.

Man bedenke auch, dass manche Eltern ihre Kinder zum geistlichen Stande genötigt haben;
daher sind manche ohne Beruf Priester geworden und machen dann den berufseifrigen Priestern Schande.


Weil das priesterliche Amt ein so schwieriges Amt und ein Amt von großer Verantwortung ist, soll niemand Priester werden, der keinen Beruf zu diesem Stande hat.
Es soll niemand Priester werden, der keine Vorliebe für den Priesterstand hat; oder wer nicht die Absicht hat, Seelen zu retten;
niemand der im Priesterstande sich bereichern oder Nahrungsorgen entgehen wollte; oder wer ein leichtfertiges Leben führt.
Es versündigen sich jene Eltern, die aus Eitelkeit ihre Söhne zum Priesterstande zwingen, obgleich diese keinen Beruf dafür haben.
Wer ohne Beruf Priester geworden ist, fühlt sich gewöhnlich sein Leben lang unglücklich und unzufrieden, erfüllt nicht seine priesterlichen Pflichten
und gibt dadurch großes Ärgernis, geht also leicht der ewigen Verdammnis entgegen.
Ohne Beruf Priester zu werden, ist ein Zeichen des Verlustes seiner Seele (hl. Cyp.)  
Die unberufenen Priester machen es wie große Fische; wenn diese ins Netz kommen, so zerreißen sie es und bewirken, dass auch die kleinen Fische,
die darin sind, entkommen. (Segneri)
Gott selbst gibt den Beruf zum Priesterstande; deshalb sprach Christus zu den Aposteln: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch auserwählt.“ (Joh. 15, 16)

  Q: Volkskatechismus 1920

« Zuletzt geändert: 01.08.2013 um 22:56:13 von Brigitta B »  

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Re: Priester
Antwort #2 - 01.08.2013 um 23:01:04
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Sehr schöne Erklärung über das Priestertum!

Möge es die ganze Welt erfahren!

LINK: Was ist ein Priester

noch ein wichtiges Video für die Priester!

LINK: Das Priestertum



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Re: Priesterkleidung!
Antwort #3 - 01.08.2013 um 23:41:42
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Würde man einem Polizist ohne Uniform glauben, dass er Polizist ist? Nein. .

Und wie ist es beim Priester ohne Priesterkleidung?

LINK: Glaubensbekenntnis - Priesterkleidung


  

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