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Locked Topic Missa Tridentina --- die "tridentinische Messe" (Gelesen: 1.074 mal)
Margret FJM
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Missa Tridentina --- die "tridentinische Messe"
25.03.2013 um 18:53:09
 

Missa Tridentina --- die "tridentinische Messe"

Wenn der Priester zum Altare Gottes schreitet, dann begibt Jesus sich mit den Aposteln zum Ölberg,
wo Sein Leiden beginnt und Seine tiefinnerste Betrübnis und bittersten Seelenängste im Leidensgarten
Gethsemane.

Wenn der Priester zu den Stufen des Altares tritt zum Stufengebet, dann betet Jesus  zum Vater, am
Ölberg, in Seiner Todesangst und Er schwitzt Blut, weil Er im Ölgarten sah, wie die Menschen IHN
fallen lassen und sich gegen IHN wenden, obwohl sie IHN kannten. Wir wollen IHN trösten und für die
Seinen beten.

Wenn der Priester den Altar küßt, betet er auf der Seite, in diesem Augenblick wird Jesus mit dem
Judaskuss im Garten Gethsemane verraten, gefangen genommen und dem Hohenpriester Annas
vorgeführt.
Wenn der Priester sich in der Mitte des Altares befindet und das Kyrie, danach das Gloria betet, dann
bringt man Jesus zu Kaiphas. Zu diesem Zeitpunkt wird Jesus von Petrus verleugnet. Jesus wird
geschlagen und verspottet.
Wenn der Priester sich zum Volk umdreht sagt er: Dominus vobiscum. Dann wirft Jesus einen
liebenden Blick, voll Mitleids auf Petrus, dieser beweint seine Sünde, er bekehrt sich sogleich.
Wenn der Priester sich zur Epistelseite begibt, dort betet, An dieser Stelle, übergibt man Jesus an
Pilatus und klagt Ihn an.
Wenn der Priester zuvor in der Mitte des Altares betet, dann begibt er sich auf die andere Seite um
das Evangelium vorzutragen. Pilatus ordnet an, dass man Jesus zu Herodes bringt. Herodes aber
verspottet und verachtet Jesus.
Wenn der Priester dann wieder in die Mitte des Altares geht, zum Volk gewendet sagt: Dominus
vobiscum, dann  schickt Herodes Jesus wieder zu Pilatus zurück. Jesus erleidet so viele falsche
Anklagen und Unbilden, besonders da IHM der ruchlose  Mörder Barabbas vorgezogen wurde.
Wenn der Priester den Kelch abdeckt, Brot und Wein geopfert wird, dann beraubt man Jesus
Seiner Kleider, Er wird an die Säule der Schande gebunden und  brutal gegeißelt.
Wenn der Priester den Kelch zudeckt, dann wird Jesus mit Dornen gekrönt.
Wenn der Prister die Hände wäscht, dann erklärt man Jesus für unschuldig, weil Pilatus sich die
Hände in Unschuld wäscht.
Wenn der Priester spricht: Orate Fratres, Pilatus hoffte auf des Volkes Mitleid, als er Jesus in
diesem traurigen Zustand, zerfleischt, zerschlagen, mit Blut überronnen, dass er keinem
Menschen mehr gleichsah, mit den Worten: Ecce homo, dem Volke vorstellte.

Wenn der Priester die Präfation betet, bis zum Sanctus,  dann verurteilt man Jesus zum Tode.
Wenn der Priester nach dem Sanctus in der Stille betet,  dann nimmt Jesus unter
unaussprechlichen Schmerzen das schwere Kreuz auf Sich und  trägt es ohne Murren und
Klagen auf den Kalvarienberg.
Wenn der Priester das Brot und den Wein segnet,  dann wird Jesus an Sein Kreuz genagelt.
Wenn der Priester die heilige Hostie  in die Höhe hebt, dann wird Jesus von der Erde erhöht
am Kreuz.
Wenn der Priester den Kelch in die Höhe hebt, dann vergießt Jesus Sein Blut.
Wenn der Priester nach der Wandlung betet, dann  hängt Jesus zwischen Himmel und Erde
3 Stunden am Kreuz.
Wenn der Priester das Vater unser betet, nun sagt Jesus die sieben Worte am Kreuz.
Erstes Wort: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Zweites Wort: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
Drittes Wort: Dies ist dein Sohn – dies ist deine Mutter.
Viertes Wort: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.
Fünftes Wort: Ich bin durstig.
Sechstes Wort: Es ist vollbracht.
Siebtes Wort: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!
Wenn der Priester die heilige Hostie zerteilt, dann geschieht die Hingabe Jesu in den
Tod, Er stirbt aus Liebe am Kreuz.
Wenn der Priester sich an die Brust schlägt und sagt: Agnus Dei, Dann wird Jesus die
heilige Seite von einem Soldaten geöffnet.
Wenn der Priester kommunniziert, dann ist das Begräbnis Jesu.
Wenn der Priester zur Seite tritt, und zum Volk schaut, die letzten Gebete betrachtet,
dann  folgt die glorreiche Auferstehung Jesu, die Gläubigen empfangen Jesus nun in
der hl. Hostie mit Seinem Auferstehungsleib.
Nachdem der Priester den Segen erteilt, liest er seitlich am Altar das Schlußevangelium.
Dann segnet Jesus die Seinen und  fährt gen‘ Himmel zum Vater und gießt den Heiligen
Geist aus.

« Zuletzt geändert: 21.08.2013 um 21:30:39 von Brigitta B »  

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! Meine Seele dürstet nach dir, mein Leib schmachtet nach dir wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; meine Lippen sollen dich preisen.
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